FUTSAL ist ein Sport, der in seiner Art sehr dem uns bekannten Hallenfussball ähnelt. Gravierende Unterschiede bestehen jedoch in den Regeln, in der Beschaffenheit und der Größe des Balls sowie in der Intensität des Spiels.

In seiner Vollendung ist FUTSAL ein körperloses, sehr schnelles und technisch hochwertiges Spiel. Dem Zuschauer werden zahlreiche Ballkontakte, Torraumszenen und jede Menge Faszination gebote

Neben dieser professionellen Ausrichtung, die in über 90 Ländern der Erde gespielt wird, haben viele Nationen diese Sportart als Ergänzung in die Nachwuchsarbeit integriert. Mit viel Spass und Freude am „Kicken“ werden Kindern und Jugendlichen, egal welchen Geschlechts, neue sportliche und gesellschaftliche Perspektiven geschaffen.

 

Der Ursprung des FUTSAL liegt in Uruguay. Im Jahr 1930 entwickelte Juan Carlos Ceriani eine Form des Hallenfussballs speziell für Jugendliche. Das Feld war so gross wie ein Basketballplatz, die Seitenlinien waren die Begrenzung und es wurde nicht mit Bande gespielt.

  

 Der Ball ist im Vergleich zum Fussball weicher und etwas kleiner. Die Tore sind so gross wie Handballtore und statt dem bekannten Einwurf gibt es einen Einkick, der genau wie ein Freistoss innerhalb einer bestimmten Zeit ausgeführt werden muss.

 

Diese Besonderheiten machen FUTSAL zu einem sehr schnellen aber auch sehr fairen Sport. FUTSAL ist die offizielle und internationale Bezeichnung für diesen Sport. Sie ist abgeleitet von den spanischen Worten „Futbol“ und „Salon“. Zusammen bedeutet das soviel wie Hallenfussball.

 

FUTSAL verbreitete sich schnell in ganz Südamerika, besonders in Brasilien. Pele, Zico, Bebeto, Ronaldo und all die anderen brasilianischen Superstars gewannen ihre Geschicklichkeit durch das FUTSAL spielen. Erst ab dem 13. Lebensjahr sind sie zum Grossfeldfussball gewechselt. Unter der Schirmherrschaft der FIFA wurde FUTSAL in die ganze Welt getragen. Heute spielt man es in ca. 90 Ländern der Erde. Es gibt nationale Ligen und Meisterschaften.  

 

Erste Kontakte mit dem Schweizer Fussballverband, haben gezeigt das Futsal mittlerweile ein Begriff ist und auch gefördert wird. Wir hoffen durch unsere Arbeit Futsal so schnell wie möglich auf den Stand zu bringen, den es in anderen Ländern hat.

 

Ergänzung zur Ausbildung differenzierter moderner Spielsysteme, z. B. Zweikampfverhalten, Kreativität, Eigeninitiative, Kurzpass-Spiel, Spielvariabilität und Positionswechsel, Spielverständnis und hohe Konzentrations- und Aufmerksamkeitsphasen etc.

 

Bis auf die Schweiz haben führende Fussballnationen, wie Frankreich, Brasilien, Spanien, Italien, Portugal etc., eine Futsal-Mannschaft und haben es in die Talentförderung integriert. Dabei zeichnet sich eine Entwicklungstendenz in der Ausbildung junger Fussballer ab, die in der Schweiz nicht verschlafen werden darf. Gleichzeitig erfolgt eine Differenzierung des Fussballmarktes.  

 

 

So entstehen neue und zusätzliche publikumswirksame Turniere mit hohem Erlebnischarakter, die im Vergleich zu den bisherigen Organisationsformen neue Reize setzen. Zu diesen Reizen zählen bequemere und angenehmere Bedingungen für die Zuschauer, witterungsunabhängig, schnelleres Spiel mit höherer Spieldramatik, höheres technisches Niveau, mehr Torraumszenen und mehr Tore, mehr Sicherheit für Spieler und Zuschauer und neue Möglichkeitender uschaueranimation.  

 

Entscheidend ist jedoch die qualitative Steigerung in der Talentausbildung und langfristig auch eine Leistungssteigerung bzw. Leistungskonsolidierung im internationalen Wettbewerb für den Schweizer Fussball.