Das Rassismus-Urteil gegen die SG Rhoden war auch Thema
beim Neujahrsempfang der Schiedsrichtervereinigung
Meinungen von Schiedsrichtern zu der Frage:
Sind junge Schiedsrichter überfordert?
von Wilfried Hartmann veröffentlicht in der Frankenberger Allgemeinen
Franz Lippek Kreisschiedsrichterobmann (TSV Geismar)
Im Moment schon. Das muss überarbeitet werden. Wir werden in den Versammlungen darauf hinarbeiten, einheitlich aufzutreten und auch den Mut dazu mitzubringen
Lukas Kitowski (TSV Röddenau)
Die Zuschauerrufe gehen bei mir zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Ich würde das Ganze auch nicht überbewerten. Ich nehme solche Rufe beim Fußball nicht ernst.
Johanna Ochs (TSV Gemünden)
Nein. Was die Spieler betraf, die waren in meinen bisherigen Spielen leicht zu führen. Was von außen kommt, ignoriere ich. Nur wenn´s ganz schlimm wird, greife ich durch
Pascal Tropper (TSV Löhlbach)
Junge Kollegen könnten Probleme damit bekommen. Es ist schon komplex, was auf dem Spielfeld passiert. Wenn dann von außen noch etwas kommt wird´s schwer.
Daniel Trusheim (TSV Rosenthal)
Ich habe bisher nur Jugendspiele gepfiffen. Da ist noch nichts vorgekommen. Aber ich denke dass ich Äußerungen von außen so weit wie möglich ignorieren werde.
Francesco Torrente (TSV Ernsthausen)
Ich glaube schon. Nicht hinhören, wenn Idioten von außen reinrufen ist meine Devise. Ich bemühe mich, Ruhe auf dem Spielfeld zu haben, dann ist es von außen auch ruhig
Schiedsrichtervereinigung Frankenberg (Eder)




